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Schall und Pflanzen

Kann man mit den Pflanzen reden, gibt es eine Pflanzensprache? Seit ich denken kann, spricht meine Mutter mit ihren Pflanzen. Tatsächlich scheinen die ihr anvertrauten Blumen auf ihre Stimme zu reagieren. Durch ihre Pflege gedeihen selbst kümmerliche Blumen und Pflanzen zu wahren Prachtexemplaren. Was steckt dahinter? Müsste aus dem „Grünen Daumen“ nicht besser eine „goldene Stimme“ werden?

Vielleicht kommt bei dieser Art der Pflanzenpflege mehrere Ebenen zusammen. Der grüne Daumen verweist auf den Bezug zur Erde und der Kenntnis über Pflanzen, ihre Hege und Pflege. Die goldene Stimme zeigt vielleicht die Verbindung zu Energien und Schwingungen. Da ich es besonders gut mit meinen Pflanzen meine, gieße ich sie oft viel zu viel. Manche nehmen mir das sehr übel und diese fast ertrunkenen Wesen bringe ich zur Pflege und zum Aufpäppeln zu meiner Mutter. Sie rede den Pflanzen gut zu, antwortet sie auf meine Frage, wie sie das wieder hinbekommen hat.

Als Hartmut und ich den AKS (Akustikschalter) für die H3 Antenne entwickeln und dann ausprobieren, geschieht etwas völlig überraschendes: Wir stoßen unbeabsichtigt auf die Pflanzenstimmen! Aber von vorn: Hartmut gibt mir eines Nachmittags die H3 mit dem neuen AKS-Schalter und bittet mich in unse- rer Diele eine bestimmte Strecke abzugehen. Dabei soll ich darauf achten, ob und wo ich eine Reaktion mit der H3 bekomme. Vor dem Heizungsraum bekomme ich einen Ausschlag mit der Antenne und Hartmut nickt zustimmend. Aber den 2 Ausschlag bekomme ich an der Pflanze die dort steht!

Hartmut hat bei seiner eigenen Begehung den Heizungsraum in Verdacht gehabt. Der AKS-Schalter soll eigentlich die Akustik, wie Brummtöne die unhörbar fürs menschliche Ohr sind, aufspüren. Nun kommt aber klar und deutlich die Reaktion der H3 Antenne an dem großen Blatt der Pflanze (Philodendron). Auf mentale Nachfrage wird mitgeteilt, dass es sich um eine Kristallstruktur bzw. um eine Zellmenbranschwingung und somit um die Pflanzenkommunikation handelt.
Hartmut sucht im Internet, was es dazu für Informationen gibt und dann sind wir sicher, ein Phononenfeld gefunden zu haben. Daraufhin bekommen wir den dazugehörenden H3-Wert 3,65 KR AKS, den wir der Pflanzenkommunikation/Pflanzenstimmen zuordnen. Wir forschen erstaunt weiter und denken uns folgenden Versuch aus: Wir stellen den H3-Wert vom Photonenfeld mit aufgestecktem AKS ein und prüfen die Intensität der Pflanzenabstrahlung. Dann stellen wir eine brennende Kerze unter das Blatt und sagen: „Wir brennen dich“. Daraufhin bricht das Strahlungsfeld fast völlig zusammen! Mit so einem drastischen Einbruch haben wir nicht gerechnet und erschrocken löschen und entfernen wir die Kerze. Sofort holen wir frisches Wasser mit Bachblüte Rescue und geben der Pflanze zu trinken, waschen aber auch ihre Blätter behutsam mit diesem Wasser ab. Zusätzlich sprechen wir liebevoll und entschuldigend mit der Pflanze. Nach ein paar Minuten prüfen wir noch einmal und zum Glück waren die Werte wieder normal. Sie steigen sogar nach einiger Zeit noch etwas höher, was wir auf die Bachblüten und unsere Entschuldigung zurück führen.

 Haben wir nun einen Schalter entdeckt, der uns nicht nur ermöglicht mit den Pflanzen zu sprechen, sondern auch zu „hören“ was die Pflanzen uns zu sagen haben? Ist das ein Beweis, dass Pflanzen ein Bewusstsein haben, Schmerz und Freude empfinden können? Wie wir wissen, locken Blumen mit ihren Blütenfarben Bienen, Wespen und fliegende Käfer zum Bestäuben an, aber vielleicht rufen sie die Befruchter ja auch? Heute findet Hartmut im Internet einen interessanten Artikel mit dem Titel: „Pflanzen locken Fledermäuse mit Akustik-Trick“. In diesem Artikel geht es um das Verhalten einiger Pflanzen im Regenwald, die nicht so besonders häufig vorkommen und wie sie ihr Überleben und ihre Vermehrung sicherstellen. Dazu lassen sie sich einiges „einfallen“. Eine einzige Fledermaus muss in nur einer Nacht Hunderte von Nektar reichen Pflanzen besuchen, um ihren Energiebedarf zu decken. Dabei ist es dann von Vorteil, diese Pflanzen schnell und präzise anfliegen zu können. Die Fledermäuse rufen, die Pflanzen fangen den Ruf auf und werfen ihn zurück. Das ist ein Lockruf oder ein so genanntes „Lockendes Echo“.

Besonders gut können schüsselförmige Blätter die Ultraschallstimmen der Tiere empfangen und zurück geben. Wie Forscher herausgefunden haben, finden Fledermäuse diese besonderen Pflanzen sehr schnell. Kommunikation zwischen Tier und Pflanze über unhörbaren Schall ist damit bewiesen. Diese Lockmethode ist vorteilhaft für beide Seiten. Die Technik hat sich das wohl abgeschaut und baut so ihre Satellitenschüsseln. Die Signale der Blütenfarben nutzen aber den Fledermäusen nichts, denn sie können nicht so gut sehen, dafür besitzen sie aber feine akustische Echoortungsorgane. Wissenschaftler aus Deutschland und England haben im kubanischen Regenwald Kletterpflanzen mit schüsselförmigen Blättern entdeckt. Die Pflanzen haben solche Art Blätter entwickelt, um die Fledermäuse anzuziehen oder sagen wir ruhig, indirekt zu rufen. Denn die Blätter reflektieren die Ultraschallsignale der Fledermäuse so gut, dass sie sich vom normalen Hintergrundrauschen sehr gut abheben. Je besser und deutlicher die Signale zurückgeworfen werden, je schneller kommen die Fledermäuse und trinken den für sie so wertvollen Nektar und fast nebenbei bestäuben sie die Pflanze. Man könnte nun das ganze als „Zufall“ abtun oder als genetisches Gut ohne Bewusstsein. Allerdings widerspricht diese Theorie der Tatsache, dass die Pflanzen nicht all ihre Blätter schüsselförmig kreiert, sondern nur eins oder höchstens zwei! Auch drehen die Pflanzen ihre Stiele so, dass die Blätter mit der schüsselförmigen Öffnung den Fledermäusen entgegen zeigt. Das ist doch Absicht? Braucht Absicht Bewusstsein? Diese Blattform erzeugt auch ein besonders kräftiges lautes Echo, welches in alle Richtungen ausgesendet wird.

Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist aber: Die Signale dieser Echos heben sich signifikant von den Echosignalen der anderen Blätter und Pflanzen ab. Die Fledermäuse finden so „ihre“ Pflanzen sehr schnell und können den lebenswichtigen Nektar saugen. Nebenbei werden die Pflanzen bestäubt und be- fruchtet. Es profitieren Tiere und Pflanzen gleichermaßen voneinander. So weit zu den Ausführungen im Artikel*, von dem wir berichten. Es ist zwar noch nicht von Wissenschaftlern erforscht, aber es gibt auch Pflanzen die können nicht nur „hören“, sondern auch „sprechen“ oder „rufen“. Denn wie sonst reagieren sie auf menschliche Stimmen? Mittlerweile „höre“ ich meine Blumen rufen, wenn sie zu trocken sind oder spüre abwehrende Signale, wenn sie zu nass sind. Was sich für Möglichkeiten für den AKS-Schalter noch auftun lassen wir mal offen. Das wird sich mit der Zeit ergeben, wenn im RVD damit geforscht wird.


Quelle: * www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,777127,00.html vom 29.07.11 Ingeborg M. Lüdeling, Versmold