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1. Sueddeutsche Radiaesthesie-Tage 07. - 09. März 2014

Am Freitag abend, den 7. März 2014 war es soweit. Die 1. Süddeutschen Radiaesthesietage des RvD wurden aus der Taufe gehoben. Mit 30 Mitgliedern und 2 Gästen ein überwältigender Erfolg, weit mehr als für die erste Veranstaltung erwartet. Es mußte sogar ein Anmeldestopp verhängt werden, da die gebuchten Räumlichkeiten im Hotel Asum in Dasing/Laimering für die 32 Teilnehmer schon fast zu eng wurden. Damit hatten wir nicht gerechnet. Sicher ist der größte Anteil der Teilnehmer auch der größten Regionalgruppe (Bayern) des RvD geschuldet. Aber auch Teilnehmer aus der Steiermark und den angrenzenden Bundesländern zu Bayern fanden sich ein. Ein erstes Fazit können wir schon ziehen: für nächstes Jahr brauchen wir größere Räumlichkeiten. Aber gerade die richtigen Räumlichkeiten zu finden ist  kein leichtes Unterfangen. Zum Glück hat das bayerische Organisationsteam ja jetzt ein Jahr Zeit für die Vorbereitung der 2. Süddeutschen Radiaesthesietage.

Warum veranstalten wir Radiaesthesietage in Bayern, im Süden Deutschlands?

Seit vielen Jahren werden von Prof. Eike Hensch nun schon Radieasthesietage unter dem Titel "Erfahrungsaustausch" in Nienburg/Estorf veranstaltet  (die Traditionsveranstaltung wurde letztes Jahr von Eike Hensch vertrauensvoll in die Hände von Eva M. Martin zur Fortsetzung übergeben). Aufgrund der langen Anreise bis nach Estorf blieb die Beteiligung der bayerischen, schweizer, österreichischen, baden-württembergischen und sächsischen Mitglieder meist gering, obwohl sich die Veranstaltung an sich sehr bewährt hat. Das veranlasste Reinhard Enzinger als Leiter der bayerischen Regionalgruppe über eine eigene Veranstaltung dieser Art in Bayern nachzudenken. Drei Jahre währte der Entscheidungsprozess. Schließlich bindet man sich mächtig viel Arbeit ans Bein mit der Vorbereitung und Organisation. Und zusätzlich gilt es vor allem die richtigen Referenten zu den gewünschten Themen zu finden. Aber Reinhard Enzinger ist ein Fan von Arbeitsteilung in Form von Arbeitsgruppen. So auch für die Raditage.

Ein Orgateam wurde von ihm gegründet und mit Beteiligung von Wolfgang Riedt und Edward Burow machten sie sich an die Umsetzung. Aber das Konzept sollte etwas anders aussehen als beim Erfahrungsaustausch von Eike Hensch. So wollten sie mehr Abwechslung in die Abfolge der Vorträge. Ein Mix aus Vorträgen und Workshops mit viel Zeit dazwischen zum Erfahrungsaustausch untereinander sollte es werden.

Damit eine Veranstaltungsreihe erfolgreich wird, braucht es einen Schirmherrn. Groß war die Freude, als es Reinhard Enzinger gelang, Ewald Kalteiß von Log. Per. Messtechnik, der seit über 20 Jahren bekanntesten Schule für Radieasthesie und Geomantie im süddeutschen Raum, für diese Aufgabe zu gewinnen. Sicher profitieren hier die Süddeutschen Radieasthesietage von dem gewonnenen zeitlichen Freiraum durch die Übergabe der Organisation seiner Schule an Chiemseewellen.de, der Schule für Geomantie, Radiaesthesie und Energie von Susanne und Thomas Schury. Die Schule ist auf der Fraueninsel beheimatet, einem der energetisch interessantesten Plätze im Chiemgau. Ewald Kalteiß wird viele der "Chiemseewellen"-Kurse weiter als Referent bestreiten. Gemeinsam mit ihm wollen die Schury's die Grifflängentechnik nach Reinhard Schneider lehren und möglichst viel Wissen und Erfahrung weitergeben. Aber auch uns im RvD wird Ewald Kalteiß als Schirmherr der Süddeutschen Radiaesthesietage mit seinem Wissen und der langjährigen Erfahrung als Radiaesthet, Hochfrequenz- und Störstrahlungstechniker, bereichern.

2014-raditage-sued-schirmherrZurück zu den Süddeutschen Radiaesthesietagen. Wie schon gesagt begann die Veranstaltung mit der üblichen Begrüßung der Teilnehmer, der Einführung und dem Ziel und Zweck der Veranstaltung durch Reinhard Enzinger und zur Abrundung des positiven Starts, der Krönung von Ewald Kalteiß zu unserem Schirmherrn. Als äußeres Zeichen seiner zukünftigen Aufgabe überreichte Reinhard Enzinger ihm keine Krone, dafür aber einen überdimensionalen Schirm. Mit besonders viel Freude wurde auch die 1. Vorsitzende des RvD, Eva M. Martin, begrüßt. Sie war vor allem zur moralischen Unterstützung der Veranstaltung angereist, lies es sich aber nicht nehmen, die Veranstaltung durch den Vortrag "Des Knoten Rätsel lösen" zu bereichern. Nomen est omen. Jetzt konnte nichts mehr schief gehen. Eine Überraschung für die Anwesenden gab es natürlich auch. So präsentierte Reinhard Enzinger den von der bayerischen Arbeitsgruppe (Edward Burow, Reinhard Enzinger, Johann Mehringer, Wolfgang Riedt) im Januar/Februar entwickelten Vorschlag für das neue Vereinslogo. Die Abstimmung unter allen beim Vorstand eingereichten Vorschläge soll dann durch die Mitglieder per Briefwahl erfolgen und das Logo mit den meisten Stimmen bei der Mitgliederversammlung im Mai präsentiert werden. Das "bayerische Logo" hat gute Aussichten das Rennen zu machen, wie die anwesenden Mitglieder versicherten. Wir werden den Ausgang der Wahl mit Spannung erwarten. Der abendliche Erfahrungsaustausch-Ausklang wurde zu intensiven Gesprächen über den Logovorschlag genutzt.

Der Samstag war vormittags Vorträgen und nachmittags den zugeordneten Workshops vorbehalten. Die schwere Aufgabe des "Muntermacher-Vortrags" tat sich Tomas Rudolf mit dem Thema "Radon - und was man unbedingt darüber wissen soll" an. Die Müdigkeit war ob des sehr interessanten Vortrages schnell verflogen und gespannt lauschten alle seinen Ausführungen. Ist doch Radon nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Verschiedene Messmethoden und Lösungsmöglichkeiten zur Radonreduzierung in Räumen rundeten seine Ausführungen ab.

Nach einer kleinen Verschnaufpause wagte sich Edward Burow an das trockene Thema der "Kantenstrahlung". Als Initialzündung für dieses Thema nannte er die bei der Mitgliederversammlung in Nördlingen im Juni 2013 auf der Burg Niederhaus entdeckte oktogonale Stele und dem merkwürdigen Strahlungsverhalten derselben. Zusammen mit Reinhard Enzinger hat er deshalb einen Nachbearbeitungstag im Oktober durchgeführt. Vor allem den Teilnehmern der Mitgliederversammlung in Nördlingen wurde nun klar, warum auf dem ganzen Burggelände eine latente, diffuse Wasserstrahlung vorhanden war, ausgelöst durch die oktogenale Stauferstele.

Nach der Kaffeepause war Ewald Kalteiß mit dem Vortrag zur H3-Technik an der Reihe. Welche Ähnlicheiten haben diverse Lecherantennen und die H3-Antenne mit der Lecherleitung, was kann die H3 im Gegensatz zur Lecherantenne, wo sind die Grenzen? Und besonders interessant waren seine Ausführungen zum Mythos der Genauigkeit der H3. Ich glaube, uns allen wurde dabei so richtig klar, was die H3 alles kann, wo sie uns beim Rutengehen unterstützen kann und wo aber auch ihre Grenzen sind. Jeder Vortragsblock wurde mit einer Viertelstunde zur Bearbeitung der Fragen abgeschlossen.

2014-raditage-sued 22014-raditage-sued 3Nach der ausgiebigen Mittagspause begannen die drei Workshops als Praxisteil zur Theorie der Vormittagsvorträge. Die Aufteilung der Teilnehmer in drei Gruppen erfolgte geschickt über die farbliche Zuordnung der Namensschilder. Jeder Workshop wurde vom Referenten drei mal gehalten, damit die Workshop-Gruppen nicht zu groß wurden. Das wurde von den Teilnehmern sehr begrüßt, konnte doch so jeder ausgiebig an den vorbereiteten Teststationen arbeiten. Für die Referenten war es allerdings dann doch sehr anstrengend, wie man abends feststellen konnte. Thomas Rudolf führte Radonmessungen im freien Gelände mit seiner mitgebrachten Meßstation durch. Dazu mußte ein Saugrohr ca. 1 m in den Boden geschlagen und nach der Messung wieder herausgezogen werden. Äußerst schweißtreibend, wie wir alle feststellen konnten!

Unser "Oktogon-Fan" Edward Burow überraschte uns mit zahlreichen Holzmodellen zu allen möglichen Formen und Abmessungen um die verschiedenen Arten von Kantenstrahlungen nachvollziehen zu können. Natürlich war sein Oktogon-Lieblingsmodell in zwei verschieden großen Holzvarianten und sogar eins aus Styropor zum Üben aufgebaut. Wie erfolgt die Abstrahlung, in welchen Winkeln, erfolgt überhaupt eine, welche Grifflängen werden bei Modellen mit der Wasserfrequenzabmessung abgestrahlt usw.? Hier reichte die Zeit nicht aus, um alle Möglichkeiten durchzuspielen. Aber da die Modelle in so hervorragender Qualität gebaut wurden, werden wir diese Testmöglichkeiten sicher bei anderer Gelegenheit wiederholen können. Ein besonders großes "Dankeschön" von uns allen an Edward Burow für diese immense Vorarbeit.

2014-raditage-sued 1Ewald Kalteiß lies uns zur Einstimmung und zur Kalibrierung erst mal im Freien die Sonnenstrahlen muten. Danach ging es wieder zurück in den Keller, wo Ewald Kalteiß den großen Vortragsraum belegt hatte, um mit einer Reihe von verschiedenen Antennen, die durch einen angeschlossenen Frequenzgenerator angeregt wurden, uns so richtig auf die technischen Frequenzen einzustimmen. So konnten wir uns alle auf links-und rechts-zirkulare Abstrahlung, auf verschiedene Frequenzen kalibrieren und als Krönung des Ganzen ließ Ewald Kalteiß uns testen ob die Antenne sendet oder nicht. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen bei den Teilnehmern. Nicht jedem gelang auf Anhieb das richtige Ergebnis. Aber der Workshop sollte ja vor allem der Übung und Kalibrierung dienen beim Umgang mit der H3-Antenne.

Auch dieser ereignisreiche Tag war einmal zu Ende und bei einem Glas Wein oder Bier liesen wir die vielen Eindrücke revue passieren und der doch anstrengenden mentalen Arbeit zollten die meisten bald ihren Tribut.

 

Am Sonntag war ein Dreier-Vortragsblock vorgesehen. Die wieder schwere Aufgabe des ersten Referenten meisterte Johann Mehringer mit bravour. Das Thema "Auf den Spuren des Wasserrätsels" verscheuchte aber auch jedwede Müdigkeit auf Anhieb. Besonders interessant fanden wir seine Aussage: "die Erde müßte eigentlich Wasser heißen, besteht sie doch nur zu 29 % aus Landfläche". Und wir Menschen bestehen je nach Alter zwischen 60 bis 80 % auch aus Wasser. Das zeigt schon, wie wichtig "Wasser" für uns ist. Alles andere als langweilig waren seine Ausführungen auf die Fragen wie: was ist eigentlich Wasser, wie entsteht die Form einer Schneeflocke, wie entsteht die Form einer Wolke, wie reagiert Wasser auf Musik oder Mobilfunkstrahlung, was passiert mit dem Wasser in der Mikrowelle, kann man Weihwasser physikalisch messen usw. Und Wasser hat ein Gedächtnis, das hat somit auch mit unserem Denkvermögen zu tun. Das ist nach seinen Ausführungen absolut neu: die Drehspirale des fließenden Wassers hat ursächlich mit an- und abstoßen an den Feldlinien des Erdmagnetfeldes zu tun. Die Qualität des Wassers steht somit in Abhängigkeit der Himmelsrichtung am Quellaustritt. Die vorgegebene Zeit wurde ob des vielfältigen Stoffes knapp und so manche Frage blieb deshalb unbeantwortet. Das gibt uns Gelegenheit, an anderer Stelle seine Ausführungen fortzusetzen.

Anschließend wollte Eva M. Martin mit uns "Des Knoten Rätsel lösen". Ein Thema, mit dem sich die Meisten von uns bestimmt noch nicht beschäftigt hatten. So ist in allen Kulturen der Knoten ein uraltes Symbol der bindenden Kräfte. Auch in der heutigen Zeit findet man viele Anknüpfungspunkte zu diesem Thema. Bildhaft nahm ihr Vortrag den Faden des Knotens auf und verband ihn mit radiaesthetischen Kenntnissen der Übungstage in Estorf. Ob man den Knoten links oder rechts der Körpermitte z. B. beim bayerischen Dirndl knüpft oder wie der Knoten als Knüpfung ausgeführt wird, alles hat seine Bedeutung und stärkt oder schwächt z. B. die Lebenskraft des Trägers, nachzumuten mit der 6,9 auf der H3/LA. Die vielen Fragen im Anschluß untermauerten das große Interesse an diesem Thema.

Zu guter Letzt berichtete Gudrun Olessak über den "Mensch und seine Aura". Dieser Vortrag zielte mehr auf die "Fülis" in unseren Reihen. Für alle sollte ja was dabei sein auf diesen Radiaesthesietagen. Was ist das: Aura...Energiefeld...Energiekörper? Jeder soll eine haben, mancher sie sehen können. Was sagt meine Aura aus über mich? Wie groß ist sie, wo ist sie, wozu ist sie gut, diese Aura? Diesen und weiteren Fragen ging Gudrun Olessak nach und so mancher stellte fest, dass der Vortrag nicht nur für die "Fülis" sehr interessant war. Direkt im Anschluß mußten wir etwas Platz schaffen und die Tische an die Wand rücken, damit der Workshop zu dem Thema des energetischen Aura reinigens vollzogen werden konnte. Dies ist eine einfache Methode, Belastung auch nach einem radiaesthetischen, geomantischen Arbeitstag ganz ohne abladenden Platz abzustreifen.

Wir haben sie nicht gesehen, nicht gefühlt und doch die Reinigung gespürt und so wurden anschließend unter großem Beifall der Teilnehmer für die Referenten und Organisatoren die 1. Süddeutschen Radiaesthesietage von Reinhard Enzinger für beendet erklärt. Und zu allerletzt wurde dem Orgateam noch das Versprechen abgenommen, nächstes Jahr die 2. Süddeutschen Radiaesthesietage zu organisieren. Nach den Radiaesthesietagen ist vor den Radiaesthesietagen, mußte das Orgateam feststellen.