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Fachgruppe Baubiologie

 

Willkommen auf meiner Fachgruppenseite!

Die Fachgruppe Baubiologie hat in der Vergangenheit eng mit der RG Westfalen und der Gruppe Holz und Handwerk zusammengearbeitet. Jährlich im September gibt es einen festen Termin für ein Forschungswochenende. koerperresonanz

Erste Messungen wurden im Rahmen einer Vorstandsarbeit zum Thema Energiesparlampen gemacht.
Am 19. Juli 2008 trafen sich dann einige „Westfalen“ bei Ingunn Böttcher, um die begonnenen Messungen zu vertiefen. Zusätzlich wurden die Energiesparlampen auf Körperresonanzen getestet.

 

 

 

 

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Im Jahre 2009 stand die Photovoltaik im Mittelpunkt. Aus Bayern kam Johann Daxenberger nach Rheda-Wiedenbrück und baute dort eine PV-Anlage mit 6 Modulen und Wechselrichter auf. An der Anlage wurden Störbeziehungen zu Wasseradern ermittelt und Grifflängen von Anlagenkomponenten gezogen. Abgerundet wurde die Forschung mit technischen Messungen von Modulen, Wechselrichter und Leitungen.

 

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2010 stand mit der Gruppe Holz und Handwerk dreidimensionale Rahmen auf dem Programm und deren Auswirkungen. Die vorgefertigten Rahmen wurden mit Hölzern unterlegt und zu mehrgeschossigen Strukturen zusammengesetzt. Mit drei typischen H3-Werten wurden Strahlungsstrukturen aus der Konstruktion, sowie in Verbindung mit Wasseradern gemessen. Dabei kam es zu unterschiedlich Feldausbreitungen aus den jeweiligen Konstruktionsaufbauten.

Parallel zu den Holzstrukturen wurden Grifflängen von Testobjekten von Proben in- und außerhalb der PV-Anlage untersucht, mit denen im Jahr 2009 begonnen worden war. Dazu wurden bestimmende H3-Werte aus den Proben ermittelt.

Im Jahr 2011 standen Baustoffuntersuchungen in Rietberg auf dem Programm. Verschiedene Baumaterialien wie Dämmstoffe, Hölzer, Fliesen und Bauplatten aus Gips und Lehm wurden auf die typischen H3-Werte hin untersucht. Dazu übte sich die Gruppe mit einigen neuen Teilnehmern im Grifflängenziehen an Stoffproben. Die Materialien wurden außerdem mit dem medCONT einem Szintillationsdetektor geprüft, jedoch gab es nur bei Fliesen und gebrannten Ziegeln von der Grundschwingung messbare Abweichungen.




Forschungswochenende September 2012 -

Workshop "Goldener Schnitt"

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Am 09.09.2012 traf sich die Fachgruppe Baubiologie in Verbindung mit der Projektgruppe Holz und Handwerk in Rheda-Wiedenbrück zu Forschungen an Objekten mit harmonischen Proportionen.

Hubert Kohnert hatte dazu zum einen Platten aus Holzfaserplatten in einer Dicke von 5 mm in unterschiedlichen Abmessungen und Proportionen hergestellt. Es gab zwei Serien mit je 8 Platten, eine „große“ Serie mit einer Fläche von ca. 900 cm² (Grundmaß 30 cm) und eine „kleine“ Serie mit einer Fläche von 625 cm² (Grundmaß 25 cm).

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Die Platten hatten ein Seitenverhältnis von 1, 1,33, 1,414 (√2), 1,5, 1,616 (Goldener Schnitt), 2,0, 2,718 (Eulersche Zahl) und 3,14 (π)

 

Außerdem gab es dreidimensionale Quader aus Karton, in die die „große“ Serie der Platten als Deckel hineinpasste.

 

Das Wetter war warm und sonnig, so dass alle Messungen draußen durchgeführt werden konnten.

Zuerst wurden die „bestimmenden Grifflängen“ der Platten von jedem Teilnehmer unabhängig ermittelt. Hierbei gab es einige Übereinstimmungen. Interessant war, dass der H3-Wert des Flächenverhältnisses bzw. der Proportion oder ein Vielfaches davon (zumeist der zweifache Wert) als bestimmende GL mit der höchsten Intensität gemessen wurde. Insgesamt überwiegten die induktiven Werte. Es wurde unterschieden in Werten, die in der Mitte der Platte oder (nur) in der Eckabstrahlung gemessen werden konnten. Es tauchten auch Werte mit dem AK-Sensor auf zumeist recht hohe im Vergleich zu dem Wert der Proportion.

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Um die Qualität der Platten näher zu beschreiben, wurden anschließend Reaktionsabstandsmessungen mit einer auf die Fläche gestellten 140 mm hohen Figur ermittelt (als Stellvertreter). Dazu wurden die H3-Werte 6,9 I R und 8,2 C R verwendet.

Die Proportion der Platte im „Goldenen Schnitt“ hatte von unterschiedlichen Teilnehmern gemessen den jeweils höchsten Reaktionsabstand (sechsmal aus acht Messungen). Die anderen Werte waren nicht so eindeutig, je nach Teilnehmer waren es je zweimal die Verhältnisse 2,72 und 3,14, und jeweils einmal 1, 1,33, 1,414 und 2,0.

 

Am Ende des Tages stellten wir fest, dass noch viel Forschungsbedarf für weitere Messungen besteht. Die Materialien wurden deshalb für spätere Messungen bei Hubert eingelagert.

 
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