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Fachgruppe Geomantie


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Lieber Besucher dieser Seite!

Jede Auswahl von Orten für eine geomantische Begehung unterliegt bestimmten Kriterien:

Für jeden Teilnehmer soll Interessantes dabei sein, jeder möchte etwas spüren, erleben- und es darf nicht zu anstrengend sein. Wetter, Temperatur und die kulinarische Versorgung sollen auch passen. Deshalb besuchen wir gerne – aber nicht nur – immer wieder Kirchen.

Was macht Kirchen für Geomanten und Radiästheten so interessant?

Schon immer - und bis heute - sind die Plätze, auf welchen Kirchen gebaut wurden, nicht zufällig, sondern ausgesucht. Von Beginn an sucht der Mensch die Anbindung (Religio) an seine Herkunft, seine innere Heimat. Diese findet er auf und mit der Erde, der Natur und mit dem Himmel, dem Geist, dem Numinosen. So nutzt er – und in frühen Zeiten hatte der Mensch dafür noch ein natürliches Gespür – die Kräfte der Erde und des Himmels für seine Interaktionen und sein Wohlbefinden.

Der heutige Mensch hat größtenteils das Bewusstsein für seine Wurzeln, für die Erde, Mutter Natur verloren und strebt nur nach vorne in eine vermeintlich bessere, da planbare Welt. Dabei verliert er seine Wurzeln. Ohne eine bewusste Basis aber keine Weiterentwicklung und Erkenntnis.
Die Geomantie versucht den Menschen wieder anzubinden an diese Basis und bezieht Bewusstsein und Gefühl für den Ort mit ein. Da Kirchen größtenteils dort entstanden, wo frühere Kulturen weltweit ihre Kultorte pflegten, sind diese alten Plätze heute fast immer noch aktiv. Rituale und innere Wertschätzung stärken und erhalten sie.
Die alten Baumeister wussten die Qualitäten des Ortes einzufangen, zu verteilen, verstärken und zu bewahren.
Das ist mit ein Grund, warum nicht nur „Gläubige“ jeder Weltanschauung sich in Kirchenoder an bestimmten Orten berührt fühlen. Hier sind die vorhandenen Ortsstrukturen und ihre Informationen auf verschiedenen Ebenen verstärkt vorhanden. Polarisation, Formen, Symbole, Rituale, Ordnungskräfte der Natur, Geisteskräfte, Wünsche, Gefühle, alles schwingt wie in in einer Melodie und ergibt die Kraft des Ortes.
Die Geomantie versucht nun, mit dem menschlichen Körper als Resonanzkörper mit Hilfe der Radiästhesie sowie vor allem einer bewusst geöffneten Wahrnehmung die geistig-seelische Dimension des Ortes zu erfassen, denn diese ist es, was der Mensch sucht, um mit sich, seiner Seele in Verbindung zu sein.
Die gesamte Architektur, die geologischen Gegebenheiten Materialien, Lage, Orientierung, die Himmelsrichtungen, Nutzung der Erdkräfte, kosmische Kräfte der Planeten und Sterne in Form von Strahlungsfrequenzen und Äthern, geistigen Bewusstseinsfeldern umhüllen und erfüllen jeden Raum.
Das ist pures Leben. Und das benötigt der Mensch, um ganzheitlich „ganz“ zu werden, zu sein und zu bleiben.
Da nun an Orten wie den alten Kirchen eine konzentrierte, zielgerichtete „Frequenz­harmonie“ herrscht, welche ganzheitliche Erfahrungen erleichtert, sind diese und ähnliche starke Orte für das Schulen der eigenen Wahrnehmung sehr gut geeignet.
Radiästheten haben die Möglichkeit, auf verschiedene Arten die unterschiedlichsten Frequenzen zu orten und damit eine vertiefte Aussage über einen nicht sichtbaren Teil des Ortes zu geben.

Uschi und Jürgen Walter, Bobingen

Als Innenarchitektin ist Gudrun prädestiniert, die baulichen Vorteile der Kirchen zu ergänzen:

Liebe Uschi, lieber Jürgen, liebe Leser, nun, das ist einfach:

  1. Kirchen haben in unserem Land ... Dächer. Damit sind sie als Übungsräume für unsere Wahrnehmung zuerst einmal witterungsunabhängig.

  2. Kirchen haben Schwellen und Türen. Diese zeigen uns in der Realität die Grenze zwischen profanem Raum und einem energetisch-spirituellen Raum. Diese Grenze wahrzunehmen und zu achten ist hier leicht, diese Erfahrung kann dann in der Natur leichter die "unsichtbaren Schwellen" erfahrbar machen, die heilige Räume - Orte der Kraft - schützend umgeben. Daran können wir „unmarkierte“ heilige Orte auch erkennen und ihnen achtsam begegnen.

  3. Kirchen sind absichtsvoll gebaut. Die Kraft der katholischen Liturgie sollte von der Kraft des Ortes ablenken. Aber die seit Urzeiten hier herrschenden Kräfte manifestieren sich unbewußt auch in einer katholischen oder evangelischen Kirche und lassen sich oft in den dort verehrten Heiligen (Patrozinien) wiederfinden.

Wir müssen diese Absicht der Amtskirche nicht mögen, wir können uns aber willentlich entscheiden: Ihrer Absicht zu folgen oder die Hinweise der ursprünglichen Kräfte in unseren Wahrnehmungen, Mutungen und Gefühlen wiederzufinden und diese für uns zu nutzen, jenseits von Religion und Dogmen.

So ist eine Kirche, egal welcher Konfession, ein idealer Übungsraum zur Erforschung der eigenen Wahrnehmung, der eigenen Fähigkeiten, der eigenen Persönlichkeit.

Mein Umgang mit diesem heiligen Raum, der heute zufällig Kirche ist, zeigt mir mein Ich, meine eigene Befangenheit in der Ablehnung oder meine Offenheit zum wertfreien All-eins-sein.

Gudrun Olessak, München

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Was verstehen wir unter Geomantie?

geo = Erde und mantik = Wahrsagekunst, also Wahrsagekunst über die Erde.

Geomantie beschäftigt sich mit der Interpretation von Orten, Räumen und Landschaften.

Da der Mensch als Teil der Natur mit seinem Lebensraum untrennbar verbunden ist, spiegeln sich beide und es ist möglich, die Realität gegenseitig zu beeinflussen. Wenn sich der Mensch verändert, verändert sich auch seine Umwelt und umgekehrt.

Indem der Raum/Umgebung/Ort gedeutet wird, schließt der Geomant auf die mögliche körperliche und seelische Wirkung beim Menschen.