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Fachgruppe Geomantie


Willkommen auf unserer Fachgruppenseite!
 

 

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Lieber Besucher dieser Seite!

Jede Auswahl von Orten für eine geomantische Begehung unterliegt bestimmten Kriterien:

Für jeden Teilnehmer soll Interessantes dabei sein, jeder möchte etwas spüren, erleben- und es darf nicht zu anstrengend sein. Wetter, Temperatur und die kulinarische Versorgung sollen auch passen. Deshalb besuchen wir gerne – aber nicht nur – immer wieder Kirchen.

Was macht Kirchen für Geomanten und Radiästheten so interessant?

Schon immer - und bis heute - sind die Plätze, auf welchen Kirchen gebaut wurden, nicht zufällig, sondern ausgesucht. Von Beginn an sucht der Mensch die Anbindung (Religio) an seine Herkunft, seine innere Heimat. Diese findet er auf und mit der Erde, der Natur und mit dem Himmel, dem Geist, dem Numinosen. So nutzt er – und in frühen Zeiten hatte der Mensch dafür noch ein natürliches Gespür – die Kräfte der Erde und des Himmels für seine Interaktionen und sein Wohlbefinden.

Der heutige Mensch hat größtenteils das Bewusstsein für seine Wurzeln, für die Erde, Mutter Natur verloren und strebt nur nach vorne in eine vermeintlich bessere, da planbare Welt. Dabei verliert er seine Wurzeln. Ohne eine bewusste Basis aber keine Weiterentwicklung und Erkenntnis.
Die Geomantie versucht den Menschen wieder anzubinden an diese Basis und bezieht Bewusstsein und Gefühl für den Ort mit ein. Da Kirchen größtenteils dort entstanden, wo frühere Kulturen weltweit ihre Kultorte pflegten, sind diese alten Plätze heute fast immer noch aktiv. Rituale und innere Wertschätzung stärken und erhalten sie.
Die alten Baumeister wussten die Qualitäten des Ortes einzufangen, zu verteilen, verstärken und zu bewahren.
Das ist mit ein Grund, warum nicht nur „Gläubige“ jeder Weltanschauung sich in Kirchenoder an bestimmten Orten berührt fühlen. Hier sind die vorhandenen Ortsstrukturen und ihre Informationen auf verschiedenen Ebenen verstärkt vorhanden. Polarisation, Formen, Symbole, Rituale, Ordnungskräfte der Natur, Geisteskräfte, Wünsche, Gefühle, alles schwingt wie in in einer Melodie und ergibt die Kraft des Ortes.
Die Geomantie versucht nun, mit dem menschlichen Körper als Resonanzkörper mit Hilfe der Radiästhesie sowie vor allem einer bewusst geöffneten Wahrnehmung die geistig-seelische Dimension des Ortes zu erfassen, denn diese ist es, was der Mensch sucht, um mit sich, seiner Seele in Verbindung zu sein.
Die gesamte Architektur, die geologischen Gegebenheiten Materialien, Lage, Orientierung, die Himmelsrichtungen, Nutzung der Erdkräfte, kosmische Kräfte der Planeten und Sterne in Form von Strahlungsfrequenzen und Äthern, geistigen Bewusstseinsfeldern umhüllen und erfüllen jeden Raum.
Das ist pures Leben. Und das benötigt der Mensch, um ganzheitlich „ganz“ zu werden, zu sein und zu bleiben.
Da nun an Orten wie den alten Kirchen eine konzentrierte, zielgerichtete „Frequenz­harmonie“ herrscht, welche ganzheitliche Erfahrungen erleichtert, sind diese und ähnliche starke Orte für das Schulen der eigenen Wahrnehmung sehr gut geeignet.
Radiästheten haben die Möglichkeit, auf verschiedene Arten die unterschiedlichsten Frequenzen zu orten und damit eine vertiefte Aussage über einen nicht sichtbaren Teil des Ortes zu geben.

Uschi und Jürgen Walter, Bobingen

Als Innenarchitektin ist Gudrun prädestiniert, die baulichen Vorteile der Kirchen zu ergänzen:

Liebe Uschi, lieber Jürgen, liebe Leser, nun, das ist einfach:

  1. Kirchen haben in unserem Land ... Dächer. Damit sind sie als Übungsräume für unsere Wahrnehmung zuerst einmal witterungsunabhängig.

  2. Kirchen haben Schwellen und Türen. Diese zeigen uns in der Realität die Grenze zwischen profanem Raum und einem energetisch-spirituellen Raum. Diese Grenze wahrzunehmen und zu achten ist hier leicht, diese Erfahrung kann dann in der Natur leichter die "unsichtbaren Schwellen" erfahrbar machen, die heilige Räume - Orte der Kraft - schützend umgeben. Daran können wir „unmarkierte“ heilige Orte auch erkennen und ihnen achtsam begegnen.

  3. Kirchen sind absichtsvoll gebaut. Die Kraft der katholischen Liturgie sollte von der Kraft des Ortes ablenken. Aber die seit Urzeiten hier herrschenden Kräfte manifestieren sich unbewußt auch in einer katholischen oder evangelischen Kirche und lassen sich oft in den dort verehrten Heiligen (Patrozinien) wiederfinden.

Wir müssen diese Absicht der Amtskirche nicht mögen, wir können uns aber willentlich entscheiden: Ihrer Absicht zu folgen oder die Hinweise der ursprünglichen Kräfte in unseren Wahrnehmungen, Mutungen und Gefühlen wiederzufinden und diese für uns zu nutzen, jenseits von Religion und Dogmen.

So ist eine Kirche, egal welcher Konfession, ein idealer Übungsraum zur Erforschung der eigenen Wahrnehmung, der eigenen Fähigkeiten, der eigenen Persönlichkeit.

Mein Umgang mit diesem heiligen Raum, der heute zufällig Kirche ist, zeigt mir mein Ich, meine eigene Befangenheit in der Ablehnung oder meine Offenheit zum wertfreien All-eins-sein.

Gudrun Olessak, München

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Was verstehen wir unter Geomantie?

geo = Erde und mantik = Wahrsagekunst, also Wahrsagekunst über die Erde.

Geomantie beschäftigt sich mit der Interpretation von Orten, Räumen und Landschaften.

Da der Mensch als Teil der Natur mit seinem Lebensraum untrennbar verbunden ist, spiegeln sich beide und es ist möglich, die Realität gegenseitig zu beeinflussen. Wenn sich der Mensch verändert, verändert sich auch seine Umwelt und umgekehrt.

Indem der Raum/Umgebung/Ort gedeutet wird, schließt der Geomant auf die mögliche körperliche und seelische Wirkung beim Menschen.



 


Veranstaltungen der FG

Liebe Freunde der Geomantie,

bei uns ist jeder willkommen. Kann sein Einer von Euch ist nur neugierig, wie „geht“ Geomantie,

kann sein, jemand möchte bewusst in Kontakt treten mit der Erde, auf und von der wir leben und doch so gar nicht mehr mit ihr in Verbindung sind mit den Abläufen der Natur, des Lebens.

Manch einer möchte vielleicht nur an einem besonderen Ausflug an einen besonderen Ort teilnehmen......

Wir bieten ein entspanntes, spannendes und auch dem Vereinszweck - wissenschaftliche Forschung, Kommunikation, Bildung – entsprechendes Programm, bei welchem der persönliche Aspekt, Erwartung und Erfahrung nicht zu kurz kommen dürfen.

 

Unser Ziel:

über die Mittel der Geomantie ein tiefes Verständnis und Beziehung zu Orten, zur Erde zu finden, zu halten, sich rück-zu-verbinden, gemeinsam zu erleben und durch den Kontakt zu unseren Wurzeln von innen her heil zu werden. Wir wollen versuchen, diese Erfahrungen und Wissen in einer verständlichen Sprache weiter zu geben und daraus folgernde Erfahrungen und Erkenntnisse dokumentieren.

Unsere Mittel:

vor allem Wahrnehmung mit all unseren Sinnen, Körper sowie Energiefeld, in speziellen Fällen auch Pendel und Rute. Die Grundlagen dazu werden vermittelt.

Unser Angebot:

Erfahrung üben auf Exkursionen und lebendiger Austausch.
Erarbeiten von gemeinsamen Grundlagen zur Vorbereitung in Praxis und Theorie.
Erfahrungen in Worte zu fassen versuchen: Die Inuit haben über 100 Worte für Schnee, wie viele Worte haben wir für grün? Und wie wenige für: „Ich hab da was gefühlt wie ..."

Unser Problem:

Die Erreichbarkeit: Ihr, d.h. die an Geomantie interessierte RVD - Mitglieder, die sich für de Fachgruppe gemeldet haben, leben in der ganzen Republik und auch in der Schweiz und Österreich.
Wir, Uschi, Jürgen, Gudrun wohnen in Bayern, Raum Augsburg / München. Unterstützung aus allen Richtungen ist ausdrücklich erwünscht!

Unsere Lösung:

Wir wollen 2-3 mal im Jahr gemeinsam mit dem Fachbereich Geistiges Heilen ein Wochenende anbieten, an dem wir unsere Grundlagenarbeit mit einer Exkursion verbinden werden. Das erste hier in Bayern, die weiteren werden sich finden.
Da Gudrun in Personalunion die FG Geistiges Heilen leitet und die meisten Geomanten sich auch für das Geistheilen interessieren werden diese Treffen eine Kombination beider FG´s sein, wobei selbstverständlich auch nur ein Teil des Angebots besucht werden kann. Wer eine weite Anreise hat und beide Angebote nutzen mag, erhält einen günstigen Übernachtungsvorschlag.

Der Ablauf:

Anreise Samstag bis 10 Uhr, Einführung zur Exkursion mit Kurzseminar und Meditation
Grundlagenarbeit Geomantie/Heilung mit Hilfe energetischer Techniken, geomantische Wahrnehmung am Ort / Objekt der Wahl, lebendiger Austausch, Abschlußgespräch, Meditation, Abreise Sonntag gegen 16 Uhr.
Je nach Themenwahl findet die eigentliche geomantische Arbeit / Exkursion Samstag oder Sonntag als einzeln zu besuchender Veranstaltungspunkt statt, der jeweilige Ort und der exakte Zeitpunkt werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Der Inhalt:

Die „Seminare" werden immer einen Themenschwerpunkt haben, wie zum Beispiel Wahrnehmung, Auraarbeit, Chakrenarbeit, Reinigung, Schutz. Dieser wird dann gesondert herausgearbeitet, in der Natur und im Menschen nachvollzogen, denn zum Üben und lernen braucht es ein „Feedback", und das kann ehrlich und kritisch klar nur der Mensch dem Menschen geben, sind wir aber sicherer, durch die Bestätigung des Gegenübers, so wird auch unsere Wahrnehmungssicherheit über das „Ich hab das was gefühlt ..." größer werden und ein gemeinsames, austauschbares Vokabular wird sich entwickeln, in dem wir unsere Erfahrungsberichte für alle verständlich, verfassen können.

 



 

 

 

 


Berichte zu den Exkursionen

2015-07-18  Eibenwald bei Paterzell

Den Bericht zu der geomantischen Begehung des Eibenwaldes können Sie sich hier downloaden:

pfeil1Download "Geomantische Begehung im Eibenwaldes bei Paterzell" (570 KB)

 

 


 

2014-10-25  Sankt Maria Loreto am Kobel bei Augsburg

Am Samstag, den 25.10.2014 um 10:00 Uhr trafen wir uns bei kaltem, feuchten Novemberwetter auf dem Parkplatz vor der Wallfahrtskirche „Maria Loreto auf dem Kobel“ in Steppach bei Augsburg.Wir sind in diesem Fall Jürgen und ich, dazu 9 interessierte Menschen, welche sich auf unsere Einladung hin angesprochen fühlten. Man kann, muss aber kein „Radi“ sein.Diese Kirche erhebt Anspruch darauf, die erste und damit älteste Loretokirche in Deutschland zu sein.An der Südwand der Loretokirche befindet sich eine Tafel in lateinischer Schrift, aus welcher auch das Besondere an dieser Kirche ist ersichtlich wird:

 „ Dieses kleine Haus
nach dem Muster und Maß des lauretanischen Hauses,
in dem das Wort Fleisch geworden ist,
gebildet mit Altar, Gnadenbild, Ornamenten und allem was zum Kult gehört,
ausgestattet
erbauten Verehrer der Großmächtigen Jungfrau unterstützt
durch die Sammelgaben
im Jahre nach Christi Geburt 1602“

Nach kurzer Vorstellung,Tagesplanung und Erklärung zu „Loreto“ gingen wir gemeinsam zu den alten Kastanien des ehemaligen Pilgerweges neben der Kirche zu einer Erdung und Einstimmung.

Die Meditation, angeleitet von Uschi, führte uns alle sehr intensiv in unsere Mitte und schnell in Verbindung zur Erde und zur Himmelskraft.

Diese Einstimmung ist sehr wichtig für die Wirkung der Teilnehmer als Gruppe, zur Wahrnehmungsöffnung auf der Ebene des Erdbewusstseins und zum Schutz.

Der Wallfahrtspfarrer, Herr Wagner, öffnete uns freundlicherweise den Haupteingang, die Kirche ist sonst nur über den nördlichen Eingang der Bußkapelle von der Seite her betretbar.

Was der Gruppe sofort auffiel - und uns erfreute - war die deutliche Schwelle am Eingang.

Aufgabe der energetischen Schwelle ist es, den Besucher vor Eintritt in den sakralen Raum durch Abladung zu reinigen und einzustimmen. Die Teilnehmer haben in der Kirche noch mehrere Schwellen wahrgenommen (rote Linien im Grundriss). Jeder Sakralraum oder Heiligtum – auch in der Natur - zeigt eine oder mehrere dieser Schwellen.

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Bei Eintritt in den Kirchenraum zieht das Heilige Haus im Vordergrund sofort alle Aufmerksamkeit an sich, die mittigen Bankreihen ermöglichen keinen direkten Zugang. Das fiel allen auf. Manche hatten den Eindruck eines Strahlens aus dieser Richtung.

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Unter der Orgelempore war die Wahrnehmung zum Teil diffus. An den beiden Säulen öffnete sich der Raum.

Die meisten Teilnehmer gingen rechtsherum nach vorn. Aber alle wollten ganz schnell ins Heilige Haus. Im Kirchenschiff, genau in der Mitte, empfanden fast alle Teilnehmer einen friedliches, behütetes Gefühl. Aber dieses Gefühl, zuhause und geborgen zu sein, war in der Mitte des Hl. Hauses noch wesentlich intensiver. Das Heilige Haus wurde als Tempel empfunden. Wir hatten die Erlaubnis, auch den hintersten Bereich, das Heilige Haus vollständig – auch hinter dem Volksaltar – für unsere Meditationen zu betreten.(Vorsicht, Alarmanlage).

Ein besonderer Ort ist rechts neben dem Altar. An dieser Stelle wird man erst einmal gebremst. Geht man weiter hinter dem Altar vorbei und unter der Madonna durch(was sonst nicht möglich ist), wurde ein Tor wahrgenommen in der Weise, als würde man dort gereinigt, etwas abgenommen, abgestreift, erleichtert.

bild3-pietaIm Kirchenschiff wurde besonders die Pieta erwähnt. Vor der Pieta war ein Gefühl der Trauer,aber nicht schmerzlich, sondern abladend, still, geklärt.

Der Hl .Rochus erinnert an die Pesttoten.

Der Heilige Michael mit Schwert und Waage passt gut in die Ecke, die wir später noch einmal von außen besucht haben.

Die Statuen der Heiligen Katharina sowie Barbara vervollständigen mit der Loretomadonna mit Kind auf dem Arm die Archetypen der schwarzen, weißen und roten Göttin, die Archetypen des Lebenslaufes in der Natur und im menschlichen Leben.

Das Langenmantelsche Wappen ziert den Übergang vom Hl. Haus zur Langkirche.

Das Deckengemälde zeigt die Verkündigung.

Die Kartuschenbilder waren zum Teil befremdlich und nicht erklärbar. Diese Kartuschenbilder entstanden in Anlehnung an den Inhalt der lauretanischen Litanei und sind Maria zugeordnet. Es bestehen in der katholischen Kirche auch Marien-Zuordnungen in Form von Symbolen, welche alle von Rom genehmigt sein müssen.Unter diesen ist keine Einzige in diesen Kartuschen zu finden, besonders nicht Pyramide und Zirkel.

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Titel: Undique firma (allzeit stark) gegen die Winde, die sie umstürmen

 

 

 

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 Titel: Devia nunquam (niemals abwegig)

Maria hat den ihr vorgezeichneten Weg nie verlassen

Die Erklärungen dazu aus dem Kirchenführer(siehe oben, die Titel) konnten nicht nachvollzogen werden.

Die acht Darstellungen wurden anhand ihrer Symbolik teilweise sicher den Freimaurern zugeordnet.

Anmerkungen zu den Hintergründen der Entstehung des Hl.Hauses (1602) und des Haupthauses (1728):

Graf Anton Fugger hatte für die Kapelle seines Schlosses in Hainhofen eine Nachbildung der Muttergottesfigur des Domes in Loreto /Italien schnitzen lassen. Der Nachbesitzer, ein evangelischer Patrizier, schenkte die Muttergottesfigur seinem katholischen Nachbarn, dem Patrizier und Ratsherrn Karl Langenmantel,der für diese Figur 1602 die Kapelle in Form des Heiligen Hauses bauen ließ. Den Plan dazu hatte ihm der Regensburger Domherr Heinrich Welser aus Italien besorgt.

Die Originalfigur der Madonna in Loreto/Italien wurde 1921 durch einen Brand zerstört.

1627/28 entstand rund um die Kirche ein Pestfriedhof, der Hl Rochus erinnert noch daran.

Nach dem 30jährigen Krieg entwickelte sich die Wallfahrt und ein Langhaus wurde angebaut. 1728 wurde diese erweitert und im Laufe der Zeit mit der passenden Einrichtung versehen. 30 Jahre später entstand an der Nordseite die Beichtkapelle.

Leopold Ignatz von Langenmantel, war Dekan der Chorherrenstifte St. Moritz, in St. Peter in Augsburg; er war Jesuit, hatte weitreichende und verwandtschaftliche Verbindungen zu Petrus Canisius, einem einflussreichen Jesuiten aus Ingolstadt (die Jesuiten hatten sich innerhalb der Kirche immer mit der Wissenschaft, der Bildung und dem Lehramt beschäftigt), und einem Loretoverehrer. Unter ihm entstanden auch die Malereien und Embleme.

Heute sorgt ein Verein für den Erhalt und Fortbestand der Wallfahrtskirche. Wallfahrten finden auch heute noch statt, der Wallfahrtspfarrer wohnt im Benefiziatenhaus.

Die Legende zum Heiligen Haus:

Kreuzfahrer wollten das Elternhaus Mariens, in welchem die Verkündigung stattfand

nicht den Muslimen überlassen, bauten es ab und in Italien/Loreto wieder auf.

Dort bildete sich ein spezieller Marienkult, eine lauretanische Litanei entstand, die heute noch zur Verehrung gesungen wird.

Vertonungen gab es unter anderem sowohl von Vater Leopold, als auch von Wolfgang Amadeus Mozart (beide bekannt als Freimaurer)

Aus diesen Lobpreisungen sind die Ideen für die Embleme im Haupthaus angeblich entnommen.

weiter mit unserer Begehung:

Die Beichtkapelle (Anbau im Norden) gehört nicht zu dem Komplex. Zwei Teilnehmer konnten nach dem Besuch in der Beichtkapelle nichts mehr in den anderen Kirchenbereichen wahrnehmen und wir flüchteten uns in den warmen Gastraum und ließen es uns gut gehen. Anschließend tauschten wir unsere Erlebnisse aus und unterhielten uns angeregt über das Erlebte, vertieft durch Informationen zu Themen um die Loretokirche.

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Trotz Kälte wollten alle - wie vorgesehen - noch ein wenig im Außenbereich wahrnehmen:

Zuerst gab es im Außenbereich Ecke Haupthaus – Heiliges Haus noch etwas nach zu spüren:

Fast alle hatten den Eindruck eines vertikalen Strömens, einer senkrechten Energie, teilweise von oben, teilweise von unten und auch in wechselnder Richtung wahrgenommen, manche Bilder, wie beim Blick durch ein Tor in eine andere Landschaft. Wir einigten uns auf ein vertikales Tor, einen Durchgang mit 2 Seiten, möglicherweise ein Seelentor, welches wir bei unserer Begehung im Frühjahr nicht so intensiv vorgefunden hatten. (Vielleicht nur zu dieser Zeit besser wahrzunehmen, kurz vor dem 1. November?)

Nun gingen wir durch die kleine Kastanienallee (alter Wallfahrtsweg) in Richtung Kobelkreuz. Dieses wurde 1931 vom Kobelschutzverein zu Ehren eines Priesters als auch als Gegenstück zum nahen Bismarckturm errichtet und strahlt von Westen weit über die Stadt Augsburg.

bild7-baum

 

 

Kurz vor dem Kreuz wächst ein kleinerer Baum, an welchem wir uns alle willkommen gefühlt haben und wir erfreuten uns gegenseitig mit regem Austausch.

Ein schöner Einstieg in „Baumgespräche“.Oder waren es Kobolde, Zwerge oder alles?

 

 

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An dem riesigen Kreuz selbst war es allen nicht wohl. Einige wollten ganz schnell weg vom Leidenskreuz mit seiner mächtigen Ausstrahlung.

Nicht alle Orte fühlen sich für jeden gut an und wir haben die Freiheit, den Ort zu wechseln.

Uschi wurde von einer Stelle noch angezogen.Sie hatte eine Stelle gefunden wo Sie ganz schwach einen Landschaftsengel vermutete. An dieser Stelle hielten wir unter Jürgens Leitung unsere Abschlussrunde. Gedanklich gingen wir alle Stationen die wir besucht hatten durch, bedankten uns für alles, tönten noch kurz und verabschiedeten uns von dem Ort.

Im kuscheligen Cafe saßen wir dann noch bis ca. 17:00 Uhr fröhlich beisammen. Die Frage nach der nächsten Veranstaltung wurde in den Raum gestellt.

Nur einer der Teilnehmer benutzte kurz eine Rute. Niemand hatte das Verlangen, den Platz zu muten. Im Vorfeld haben wir das kurz angesprochen, aber einen Ort zu erleben, ist viel spannender.

Auch wenn die Schutzmantelmadonna „nur“ eine Figur ist, so liegt doch über diesem Ort ihre Energie des Geborgen-seins, des Loslassens von den Problemen des Lebens, gefasst durch die Gebäude und offen für jeden Menschen. Durch die Präsenz dieser Kraft besteht die Wallfahrt noch heute und wird dadurch gestärkt und gehalten.

Oktober 2014, Jürgen und Uschi Walter


 

2013-11-23  Kirche Sankt Anna, Augsburg

Die 2000 Jahre alte Stadt Augsburg wird durch zahlreiche heilige Orte geprägt. Einer davon, die Kirche St. Anna in der heutigen Stadtmitte, war unsere Wahl für den ersten geomantischen Schnuppertag des Fachbereiches Geomantie im RvD e.V. am 23. November 2013.

Nach der Begrüßung im Annahof an diesem grauen Novembertag machten wir uns mit den Örtlichkeiten des Komplexes vertraut. Auch der Ort schloss sich der Begrüßung durch Orgelspiel an.

Anschließend klärten wir den Begriff Geomantie, wie wir ihn verstehen und in dessen Geist die Begehung stattfinden sollte:
geo = Erde, mantik= Divination, Deutung, sprich, Deutung, Wissen über die verborgenen urbildlichen und geistig-seelischen Qualitäten von Mutter Erde als einen Teil unseres Ursprungs (materiellerKörper des Menschen).
Vorgegeben war eine Begehung einzig mit der Wahrnehmung über den Körper, Geist und Gefühle eines jedenTeilnehmers, ganz ohne radiästhetische Messinstrumente. So versuchte jeder Einzelne, die verschiedenen Bereiche bei sich und in den Gebäuden wahrzunehmen und sich Notizen zu machen. Eine Wertung war nicht gewünscht, nur eine genaue Beobachtung.

Vorher führte Gudrun noch eine sehr effektive Erdungsmeditation in einer ruhigeren Ecke des Kreuzganges durch, denn der bewusste Kontakt zur Erde, die Anbindung an den Himmel sowie die Gruppendynamik sind grundlegend für eine intensivere Wahrnehmung.

Dann startete jeder zu seiner eigenen Wahrnehmungstour:

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Um 12.00Uhr trafen wir uns im angeschlossenen Restaurant zum Mittagessen, lernten uns und kurz die Geschichte der Kirche näher kennen:

  • 1275 Karmeliterkloster „an geweihter Stätte“ errichtet
  • 1321 Bau der Kirche (Ostchor)
  • 1425 Goldschmiedekapelle
  • 1446 Kreuzgang
  • 1508 Heilig Grabkapelle
  • 1508 – 1818 Fuggerkapelle

Die Karmeliter waren berechtigt, ihre verstorbenen Brüder aus dem Fegefeuer zu holen. So kam es, dass bis 1806 um die 5000 Menschen in und um die Kirche ihre letzte Ruhestätte fanden. Die zahlreichen Grabsteine mit ihren interessanten Inschriften legen davon Zeugnis ab.

Für Interessierte zum Nachsehen:
http://www.st-anna-augsburg.de
http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/SanktAnna
http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45395
http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Heilig-Grab-Kapelle
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2013/215


Wichtig zu erwähnen: alle Kirchen/Kapellen des Komplexes sind seit Martin Luther evangelisch, nur die Fuggerkapelle ist heute noch katholisch.
Diese Doppelkirchlichkeit ist Sinnbild für den in Augsburg im September 1555 geschlossenen „Religionsfrieden“, der das Nebeneinander von katholischer und evangelischer Gotteshäuser in einem Gemeinwesen erst ermöglichte.

Anschließend fand der Austausch der gesammelten Empfindungen, Beobachtungen, Gefühle und sonstiger Eindrücke statt. Es war für alle sehr interessant, wie durch die übereinstimmenden und besonderen persönlichen Erfahrungen allmählich ein Bild vom Wesen dieses Ortes entstand:
Alle fühlten sich sehr wohl und geborgen, mütterlich behütet, die Abwesenheit von Zeit wurde empfunden, der geschützte Raum.
Aufgefallen sind auch die kunsthistorischen Schätze, die Bedeutung der Kirche für die Stadt- und Religionsgeschichte.
Der hebräische Ursprung des Namens Anna bedeutet übersetzt: Gnade, Anmut, Gebet, Mildtätigkeit.

St. Anna kann als Nekropole (Begräbnis- und Weihestätte) bezeichnet werden, was auch schon der Name der Urmutter Anna, der Mutter Mariens, ausdrückt. „Anna“ steht auch für die archetypische Ebene dieses Ortes, der die Lebensphase des Winters, des friedvollen Ruhens, der Geborgenheit des Schoßes repräsentiert.
Wir haben nur an der Südwand ein Malereifragment eines Medaillons mit der Hl. Anna entdecken können, christliche Kreuze sind auch nur vereinzelt in Bildern und am Altar der Goldschmiede zu finden, Christus ist überwiegend segnend, annehmend dargestellt.

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Durch die Energie dieses Ortes, der katholisch und evangelisch auch heute noch vereint, sowie anderer Kirchen in Augsburg, wo die beiden Religionen friedlich auf gleichem Raum existieren, könnte der Grundstein für die Friedensstadt Augsburg gelegt sein. Heute noch gibt es nur in Augsburg am 8. August den Feiertag „Friedenstag“, an welchem sich fremde Menschen auf dem Rathausplatz zum gemeinsamen Mahl treffen. Die Geschichte der Stadt und der Kirche weist noch zahlreiche Beispiele für Augsburg als Friedensstadt auf.

Wer möchte, kann zuhause durch map-dowsing noch weitere radiästhetische Gegebenheiten suchen.

Wir stellten fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen war, suchten noch einmal die besonderen Stellen zum Wahrnehmen auf und nach einem Kaffee und anschließend einer Abschlussmeditation verabschiedeten wir uns gegen 16.30 Uhr dankbar von St. Anna, dem Ort, der uns so liebevoll empfangen und aufgenommen hatte.

Uschi und Jürgen Walter



 


Wir über uns:

Jürgen Walter, Elektroingenieur i. R., Geomant mit Zertifikat der Schule HagiaChora (Heilige Landschaft)

Ursula Walter, Lehrerin i. R., Geomantin mit Zertifikat der Schule HagiaChora

Schon lange waren wir in unserem Leben nicht mehr so recht zufrieden, fühlten uns nicht ausgefüllt in unserm Inneren, unbefriedigt. Durch „Zufall“ lernten wir Stefan Brönnle und seine Arbeit kennen. Noch solch ein „Zufall“ und wir empfanden ein dringendes inneres Bedürfnis, unserem verlorenen Kontakt mit der Erde - und damit mit uns als Menschen - wieder näher zu kommen.

Mit knapp 60 Jahren, als wir wieder mehr Zeit für unsere eigenen Bedürfnisse hatten, entschlossen wir uns daher, gemeinsam eine Ausbildung in Geomantie anzugehen. Damit veränderte sich unser Weltbild in eine Richtung, die wir im Inneren bereits eingeschlagen hatten. Die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft erklären viele Phänomene, welche bis dahin nicht erklärt werden konnten. Es gibt heute Wissenschaftler, welche davon ausgehen, dass es nicht nur Materie gibt und darüber hinaus forschen. So kam es zu überraschenden   grundlegenden Erkenntnissen in den Bereichen der Teilchenforschung (Quantenmechanik) mit Auswirkung auf alle anderen Wissenschaften.

Unsere Ausbildung leiteten Stefan Brönnle und Elvira Recke, Dozenten waren Marco Bischoff, Ulrich Kurt Dierssen, Ing. Herbert Gradl, Silvia Koch-Weser, Silvia de Palazzio, Marko Pogacnik. Die Ausbildung beinhaltete Themenbereiche wie: Der Mensch in Kosmos und Raum, unsichtbare Strahlungsstrukturen, Feng Shui, Elektrobiologie, Radiästhesie, Wahrnehmungsschulung, Werkzeuge der Selbsterfahrung und Gestaltung, geistige Welten, Die Seele der Landschaft, Äther, Erdheilung, Symbole, Rituale u. a mehr.

Aus all diesen Bereichen können Erfahrungen und Wissen zusammengeführt werden um so ein möglichst tiefes Bild der verschiedenen Ebenen und damit der Qualität eines Ortes. entstehen zu lassen.

Unsere Handwerkszeuge sind vor allem Wahrnehmung über alle menschlichen Sinne, Gefühle, Verknüpfung dessen mit dem Gelernten, ergänzend Radiästhesie.

Hier ist es von großem Vorteil, dass wir zu Zweit sind. Unsere Ergebnisse entstehen getrennt von einander, dann erst vergleichen wir und leiten ein Endergebnis ab.

In Augsburg führen wir z. T. Zusammen mit Kollegen Begehungen durch.

Wir möchten mit diesen Treffen zum einen die Kraft dieser und auch „unscheinbarer“ Orte durch Beachtung und Aufmerksamkeit durch möglichst viele interessierte Menschen stärken. Zum anderen liegt uns daran, Menschen, die an der Natur und an ihren eigenen Möglichkeiten interessiert sind, den Kontakt mit sich selbst und und ihrer Umgebung bewusst und erfahrbar zu machen.

Für uns hat es eine zentrale Bedeutung, aus dem eigenen Innenraum heraus zu leben, statt sich von äußeren Zwängen steuern zu lassen. Das lässt sich gut lernen, wenn man sich Zeit nimmt, an kraftvollen Orten mit sich selbst und seiner Mitwelt in Verbindung zu sein. Das stärkt die eigene Kraft und Lebensfreude und damit auch Mutter Erde.


Neben Uschi und Jürgen Walter möchte auch ich, Gudrun Olessak, mich für die erneuerte Geomantiegruppe engagieren.

Als fast „self-made-Geomant“ - Ausbildungen via Erfahrungsseminare bei Robert Böhm , Ewald Kalteiss (Radiästhesie / Hausuntersuchung), Stefan Brönnle (Feng Shui) und mehrjähriger Schülerschaft der Hüter der Kathedrale in Chartres und der Ringanlage von Goseck und in den Erfahrungsräumen von Avebury, Stonehenge, Bodmin Moor, St. Michel´s Mount (all GB) möchte ich versuchen, allen, die sich der Geomantie geöffnet haben oder öffnen wollen, mit meiner Erfahrung als spirituell-energetischer Lehrerin zur Seite zu stehen bei ihren eigenen Erfahrungen.

Durch meine Erfahrungen in der Heilarbeit (siehe FG Geistiges Heilen) und meine Befähigung als Lehrerin in den Grundlagen der Energiearbeit kann ich verschiedenste Meditationstechniken zum Kontakt mit der Erdenmutter Gaia, der Anderwelt, der energetische Kraft und den Hütern der heiligen Orte lehren, die den eigenen Kontakt vertiefen, die Wahrnehmung klären, die Achtsamkeit schulen.

Im Umgang mit den Kräften der Natur, der heiligen Orte, egal ob groß - eine Kathedrale z.B. oder klein - ein Feenstein, ein Baumelf, sind Reinigung und Schutz neben einer wachen, aufmerksamen Achtsamkeit unabdingbare Voraussetzungen, um unbelastet nach Hause zurückzukehren, auch dies wird oft in der „Verzauberung“ nicht beachtet - und Kopfschmerzen, schlechter Schlaf, ein Gefühl von „ausgelaugt sein“ können die Folgen sein.

Aber auch ich lerne noch, an jedem neuen Ort, dem ich begegne, manchem Stein, manchem Baum.

Sie sind für mich dann wieder Lehrer, und manches Mal erlauben sie, daß ihre Geschichte erzählt werden darf, manchmal erzählen sie, was sie brauchen, um wieder zu erstarken – meist ist es gar nichts so großartiges, denn die Selbstheilungkräfte unserer Mutter Erde sind größer, als wir uns oft vorstellen. Aber stets ist Achtsamkeit wesentlich, die müssen und können wir lernen im Umgang mit der Natur und der ihr innewohnenden Kräften.

Ich würde mich freuen, wenn sich diese FG wieder neu belebt und nicht nur ausgebildete Geomanten, sondern auch andere Neugierige sich mit uns, Uschi, Jürgen und mir - und vielleicht noch jemanden (noch geheim - bald aber auf dieser Seite) sich aufmachen, die Welt des „Unsichtbaren im Sichtbaren“ zu erfahren, zu spüren, zu verstehen.

Nicht Analyse, H3-Werte und Gitter stehen hier im Vordergrund, sondern spüren, fühlen mit allen Sinnen, mit allen Chakren, mit unserem ganzen Energiekörper, auch wenn die Überprüfung des Erfahrenen mittels radiästhetischen Techniken oft „sichtbar“ macht, was vorher ahnend erfühlt wurde.

Neugierig geworden? Dann komm´ doch mit uns, wir freuen uns!

Ich lade alle ein, im reinen Wortsinne der Geomantie, geomantaia, die Erde zu spüren!

(Erde -geo- / spüren –mantaia-, aus dem griechischen)