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St. Ottilien 2011

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung fand vom 09.09.11 – 11.09.11 in St. Ottilien statt. Wir wurden im Gästehaus des Klosters untergebracht und von den Brüdern und Angestellten herzlich empfangen. Samstagvormittag erfreuten uns zwei RVD-Mitglieder und Herr Gebbensleben mit ihren interessanten und spannenden Vorträgen, die weiter unten auszugsweise vorgestellt werden. Wer sich von der Gedankenarbeit ausruhen wollte, hatte reichlich Gelegenheit dazu im schönen Umfeld der Klosteranlage.

Bänke unter uralten Bäumen am Weiher luden zum Verweilen ein, die Obstwiesen entzückten das Auge mit der Fülle ihrer Früchte und die herrliche Ruhe auf dem Friedhof, der auch wirklich ein Hof des Friedens war, brachte das Herz dazu sich zu öffnen und sich wieder Träume zu gönnen. So waren diese Tage weit mehr als nur ein einfaches Treffen der Vereinsmitglieder! Es tat ausgesprochen gut viele liebe Freunde wieder zu sehen, besonders auch die, die man bedingt durch die Entfernung nicht oft treffen kann. Am Samstagnachmittag wurden wir fachkundig von Bruder David über das Klostergelände geführt und wir waren beeindruckt, wie reibungslos der Klosterbetrieb mit Viehhaltung usw. ablief. Einer der Höhepunkte war die Möglichkeit, die Klosterkirche Herz Jesu am Abend allein nur mit unseren Mitgliedern untersuchen zu dürfen. Dabei kamen sehr spannende Ergebnisse und Erlebnisse heraus. Diese, und die etwas ausführlicheren Vorträge werden im nächsten RVD-Rundbrief abgedruckt. Am Sonntagmorgen besuchten und untersuchten wir die Ulrichsquelle.
An dieser Stelle herzlichen Dank an die Brüder und den Erzabt für ihre liebvolle Aufnahme und ihre Hilfe bei unseren Forschungen und Untersuchungen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt im Kloster, im Gästehaus, in der Kirche und auf dem ganzen Gelände. Am Samstagabend hat uns sogar der Himmel noch einen künstlerisch wertvollen Farbenrausch geboten. Mit den rot glühenden Alpen im Hintergrund konnten Körper, Geist und Seele im Gleichklang schwingen.
Dieses Wochenende werden wir so schnell nicht vergessen und sagen noch einmal Danke an Uli, Marlene und Willi und Herr Gebbensleben für ihre faszinierenden Vorträge, die jetzt folgen:

Uli Gläser: Der Odilienberg im Elsaß, Schauplatz der Odilienlegende und was an ihm so besonders ist
Die Odilienlegende spielt im Elsaß, südwestlich von Straßburg. Das Gelände bis auf etwa 670 m Höhe, verläuft zwischen den Bergen Elsberg und dem Odilienberg weitgehend eben.
Das größte Bauwerk dort oben ist die „Heidenmauer“, sie hatte eine Höhe bis zu vier Meter und eine Dicke von zwei bis drei Meter, und war 10 km lang. Sie besteht aus großen Steinquadern und wird aufgrund von Holzfunden auf die Jahre 640 bis 730 datiert, die eigentliche Entstehungszeit wird mit einigen tausend Jahr vor Christus angenommen. Als charakteristische Grifflängen der Heidenmauer wurden 13,4 und 3,65, die auf allen drei Ebenen I, S und K mutbar sind, sowie die 3,1, induktiv und kapazitiv ermittelt. Die Mauer strahlt nach außen linkspolar ab, nach innen rechtspolar.

Der Elsberg, das Elsass haben ihren Namen vom Kernbestandteil des Wortes Elsass von leus, lys, lus, das ist ein Teil des alten Namens Lyssi-Lussi - die leuchtende Mutter, die Mutter der neuen Sonne, des neuen Lichts. Der katholische Name dieser Göttin ist Lucia. Am Odilienberg gibt es sowohl die Odilien-, als auch die Luciaquelle.
Der Odilienberg liegt außerdem auf einer alten Sternstraße erster Ordnung einerseits über Chartres, Troyes und andererseits Augsburg und Lichtenberg in Bayern.
Einige Punkte des alten Vermessungssystems auf dem Odilienberg lassen sich mit 8,05 KR anpeilen. Es werden jedoch keine Menhire, sondern eine Vielzahl von flachen Steinen und Schalensteinen gefunden. Die Schalen hat man vermutlich benutzt um Wasser zu sammeln. Sylvia Wörner und Uli Gläser haben alle Schalen Sternen- oder Planeten zuordnen können. Zwei Plätze sind auf dem Odilienberg besonders - der Feen- oder Hexentanzplatz und der Bloss, der Schafstein.
Auf dem Hexenplatz sind alle Tierkreiszeichen, alle Planeten den Näpfen zuzuordnen. Dort gibt es einen Steintrog, durch den längs eine Neptunlinie geht, rechtsdrehend, und quer eine Sonnenlinie, vermutlich ist dort ein Einweihungsplatz für spirituelle Erkenntnis, Erleuchtung oder ein Einblick in Transzendentales gewesen. Allerdings ist es nicht zu empfehlen, diesen Platz heute noch zu benutzen.
Der Schafstein ist eher unauffällig, ein flacher ebenerdiger Fels mit vier kleinen Schalen, unmittelbar vor dem Abgrund. Etwas unheimlich fühlt man sich dort kurz vor dem Abgrund. Diesmal kommt die Neptunlinie linkspolarisiert, wird durch zwei Näpfe umpolarisiert, außerdem kreuzen sich dort eine Bootes- und eine Siriuslinie. Im Fels kann man eine Spirale erkennen, dort ist eine Zeitnische, hier geht der Neptun linksdrehend durch. Ein idealer Platz für schamanische Zeitreisen?

Zum Kloster: nach dem Hauptportal sieht man eine herrliche Linde, durch die eine Venusenergie geht. Die zwei Kapellen nicht weit davon sind für den Odilienglauben von zentraler Bedeutung: die Tränenkapelle und die Engelskapelle. In der Tränenkapelle hat sich aus Kummer der Odilie ein Schalenstein gebildet. Die Engelskapelle ist dem heiligen Michael geweiht, der Lichtgestalt unter den Engeln.

St. Ottilien
Die Besonderheit der heiligen Odilie ist die Verbindung von Augenwunder und Quellwunder. Die Odilienquelle befindet sich unterhalb des Kloster, allerdings wird das Wasser für die Gläubigen aus einem Hahn entnommen, während in der Grotte das Wasser noch einen Schalenstein durchläuft, hierin sind noch zusätzliche Werte wie die 16,3 (steht für Heimkommen) und 6,4 (Orakel) enthalten.
Die heilige Odilie wurde 660 geboren und starb 720. Sie kam blind zur Welt, bei der Taufe im Alter von 12 Jahren erlangte sie das Augenlicht. Sie wurde von ihrem Vater verstoßen, später versöhnte sie sich mit ihm wieder. Etwa im Jahr 690 gründete sie auf dem Odilienberg ein Kloster. Sie starb 720 im Kloster Niedermünster und wurde auf dem Odilienberg begraben. Ihr Vater Adalrich, soll durch ihr inniges Beten wiederauferstanden sein. Der Namenstag der Odilie ist der 13. Dezember, vor Einführung des gregorianischen Kalenders war das der Tag der Wintersonnenwende. Dieser Tag ist gleichzeitig auch der Namenstag der heiligen Luzia, im Jahreszeitenkreislauf wird dann die Wiederkehr des Lichts im Jahreszeitenkreislauf gefeiert.

„Radiaesthesie und Raumakustik, Marlene und Willi Geib auf den Spuren von Pater Cyrillus Wehrmeister und Pater Frumentius Renner“.

Die beiden Patres haben in St. Ottilien gewirkt.
Willi Geib berichtet von einer Entstörung in seiner Wohnung, die seinerzeit Walter Dethloff mit „Entstör-Drähten“ durchgeführt hat. Diese beruhte auf einer Stimm-Analyse und das hatte mit Raumakustik zu tun. Damit konnten auch falsch (mit der Phase) eingesteckte Stecker lokalisiert werden. Weiter wird über die Untersuchungen von Freiherr von Pohl in Vilsbiburg berichtet. Dort werden Erdstrahlen mit Krankheiten in Verbindung gebracht.
C. Wehrmeister * 1869, † 1943, wurde immer wieder gebeten Ställe und Wohnungen auszusegnen. Er entwickelte 1930 den Wehrmeister-Apparat um Wasseradern zu entstören. Er bestand aus einem Zylinder mit 10 cm Durchmesser, 30 cm lang, mit zwei Drahtbügeln, der als Kondensator funktionierte. Im Zylinder waren Eisenspäne und Salat Öl, Ameisensäure oder Honig. Neben diesem Apparat wurden zu der damaligen Zeit weitere Entstörgeräte in Deutschland, wie der CAP-Kondensator entwickelt.
Frumentius Renner * 1908 † 2000, war im Laufe seines Lebens immer wieder krank und benutzte die Beschäftigung mit Erdstrahlen und Wasseradern für seine Heilung. Sein Lehrer war C. Wehrmeister. Weiter beschäftigte F. Renner sich mit Raumakustik um die Akustik in der Kirche St. Ottilien zu verbessern. Mit CAP-Kompensatoren wurden Wasseradern und Verwerfungen entstört. Mit UKW Feldstärkemessungen und Frequenzanalysen wurde versucht Gebäude zu entstören. Als weitere Entstörmaßnahmen wurden Drähte im Innenraum gespannt, Abschirmantennen aufgestellt und ein engmaschiges Kupfernetz gespannt.

Kirche
Das Ergebnis der Entstörungen war: Die Raumakustik-Qualität ist insgesamt gesteigert, alles klingt besser! Der Schalldruck wird höher, der Ton lauter. „Gesunde“ musikalische Klänge, - reiner, natürlicher, heller - die ungestört durch den Raum hallen und widerhallen. Der Raum erscheint „akustisch größer“, wirkt nicht „tot“, sondern „schallaktiv.“. Lautsprecheranlagen sind nicht mehr notwendig
Der Zusammenhang von Radiaesthesie und Raumakustik wird durch zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Literatur und Presse belegt: aus dem Buch Geomantisch Planen und Bauen von Eike Hensch: der Resonanzstein als ein Beitrag zur Verbesserung der Hörsamkeit unter den Musikern im Orchester. Als weiteres Beispiel wird die 1985 erbaute Philharmonie in München genannt, in der eine schlechte Akustik herrscht.
P. Frumentius Renner hat den Zusammenhang zwischen Radiaesthesie und Akustik als erster bewiesen: Es gibt „Störzonen“ / „Erdstrahlen!“ Diese können „entstört“ werden! Das Ergebnis ist hörbar! Das Ergebnis ist beweisbar, da messbar


Dipl.-Ing. Reiner Gebbensleben: Hyperschall und seine Bedeutung für die Radiaesthesie

Gebbensleben
Herr Gebbensleben erläutert in seinem Vortrag die vielfältigen Quellen des Hyperschalls in der Natur, in der Physik/und in der Technik, sowie in biologischen Feldern. Der gemeinsame Nenner aller Quellen ist der Fluss von Elektronen. Freie Elektronen erzeugen Magnetfelder, radial zur Elektronenflugbahn. Bewegen sich Atome in Form stehender Wellen mit kürzesten Wellenlängen im Nanometerbereich, spricht man von Hyperschall.
Als sichtbare Reaktion auf die Wahrnehmung von Hyperschall wurde das Ausschlagen der Winkelrute untersucht. Es hat sich gezeigt, dass nur ein einziger Muskel für die Wahrnehmung von Hyperschall angesteuert wird: der runde „Einwärtsdreher“ Musculus pronator teres im Unterarm. Für kleine Hyperschall-Werte besteht ein proportionaler Zusammenhang zwischen Pronationswinkel (der physikalische Größe) und der Muskelkontraktion. Die Sensoren hierfür wurden durch eine Vielzahl von Untersuchungen in den menschlichen Röhrenknochen gefunden, außer in Waden- und Schienbein, bzw. Elle und Speiche, da diese Knochen parallel verlaufen und Hyperschall total reflektieren würden. Hier wären Sensoren nutzlos.
Die allgemeine ungerichtete radiaesthetische Wahrnehmung des menschlichen Körpers hat eine Kugelcharakteristik. Alle Hyperschallsignale laufen zum Cortex des Gehirns, von dort können alle Streckmuskeln des Körpers reflektorisch angesteuert werden. Das hatte bei unseren Vorfahren die Funktion eines Schutzes des Körpers vor Fremdeinwirkungen, um die „lange Leitung“ über das Gehirn zu umgehen.
Bewusste Wahrnehmungen werden in den Pyramidenzellen der Großhirnrinde gespeichert, dabei wird auch das unbewusste Hyperschallfeld dauerhaft gespeichert. Gliazellen funken Informationen der Hyperschallfelder quer durch das Gehirn zu anderen neuronalen Netzen.
Radiaesthetische Wahrnehmung mithilfe von Winkelrute erfolgen über den Vergleich mit gespeicherten Feldern, d.h. was der Rutengänger nicht kennt, kann er auch nicht finden.
Zusammengefasst: mithilfe der kalibrierten Winkelrute kann die Hyperschallamplitude in beliebigen Raumpunkten, die visuell erfasst oder auch gedanklich anvisiert werden, das Spektrum, die Schwingungsrichtung und die Ausbreitungsrichtung bestimmt werden.
Bei Durchlauf einer Hyperschallamplitude durch eine Grenzfläche, z.B. eine Metallplatte, verringert sich die Energie auf ein Viertel, die Amplitude auf die Hälfte, das entspricht einer Dämpfung von 6 dB. Diese Messanordnung wird benötigt, wenn Hyperschallemission quantitativ beurteilt werden müssen. Ab 100 dB treten gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Unwohlsein oder Kopfschmerzen auf, ab 290 dB besteht ein hohes Risiko an Krebs zu erkranken, ab 460 dB zerreißen atomare Bindungen. Auch die Natur macht davon Gebrauch, Pflanzen und Pilze können derartige Felder erzeugen, um Böden zu erweichen oder chemische Verbindungen zu zerlegen.
Herr Gebbensleben schließt damit seinen Vortrag mit dem Hinweis, dass die Welt reif für ein neues Denken sei, an dem Ort St. Ottilien haben sich bereits die beiden Patres bemüht das Tor der Erkenntnis für die Radiaesthesie aufzustoßen.