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Lichterfest an der Isar

Die Welt im Klimawandel. Landart Aktion von Paul Krächan: Umriss von Grönland an der Isar südlich von München nachgelegt.

565 Lichter sollten nach seiner Vision am letzten Tag der Raunächte an Heilig Drei König 2010 ein Zeichen zum Eintritt in eine neue Zeit setzen. Eine Zeit des bewussten Umgangs mit den Gaben und Geschenken der Erde. Als es dämmerte konnten zahlreiche Zaungäste von der Großhesseloher Brücke, die das Isartal bei München in 40 Metern Höhe überspannt, auf die Akteure und die Lichtinstallation blicken.

Bereits im Oktober 2009 hatte unser Mitglied, der Aktionskünstler Paul Krächan, der sich seit längerem mit der Geomantie, der Harmonisierung von Plätzen und Orten und der Erdheilung beschäftigt, in den Isarauen die Landkartenumrisse Grönlands mit Tonnen von Steinen, Kies und Sägemehl nachgelegt.

Mit großer Spannung wurden die möglichen Feldveränderung, und der eventuellen Zu- oder Abnahme der Boviswerte erwartet. In der Mitte seines 55 x 35 Meter großen land-art Bildes stellt eine Eisblume das ewig geglaubte Eis dar. Am unteren Ende Grönlands symbolisierte ein etwa 9 Meter großer Tropfen das Ausbluten des Eises.    

Die Teilnehmer des Lichterfestes, unter ihnen viele Wünschelrutengänger aus dem RvD, zu dem Paul Krächan geladen hatte, stellten nach dessen Vorgaben die vorhandenen Landkartenumrisse mit 365 Lichtern nach. „Für jeden Tag des Jahres wollen wir ein Licht entzünden, ein Hinweis auf die Einmaligkeit eines jeden Tages als Geschenk.“ Am rot unterlegten Tropfen platzierte Krächan 8 Gruppen von roten Lichtern. Diese sollten die 8 Industriestaaten darstellen, die einen großen Anteil an den Klimaveränderungen und damit auch eine große Verantwortung für die nachfolgenden Generationen tragen.

Der Initiator des Lichterfestes Paul Krächan beim setzen der roten LichterAuch der Eisstern in der Mitte des Elementarbildes wurde mit 192 Lichtern nachgelegt. Für jedes Teilnehmerland der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen eins. Max Zagler aus Rosenheim, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Radiästhesie, Orgon- und Pyramidenenergie sowie Geobiologie beschäftigt, erklärt sich bereit die Schwingungsmuster in den verschiedene Phasen des Lichterfestes zu muten und zu dokumentieren.

Jeweils vor, während und nach dem Lichterfest mutete Zagler an vier festgelegten Messpunkten die Gesamtsituation, den Eisstern, das Zentrum des Eissterns und den Tropfen.

Die Teilnehmer des Lichterfestes bildeten einen Kreis und Krächan begann mit einem Gruß der Ureinwohner Grönlands, der Inuit Indianer. Nachdem den Gästen die Bedeutung des Grußes, den er von dem Grönländischen Schamanen Angaangaq erfahren durfte, erläutert hatte, grüßte er und die Anwesenden erneut und bekundeten so ihren Respekt und ihre Ehrerbietung.

9 Meter misst der Blutstropfen der das ausbluten des Eises darstellt, hier wurden die höchsten Werte festgestelltKrächan begann mit der Schilderung seiner Vision, die ihn zu diesem Lichterfest veranlasste und erzählte von seinem Wunsch, unser Bewusstsein zu schärfen. Ein neues Verständnis sollte gefunden werden, um respektvoll und dankbar mit den überreichlichen Gaben und Geschenken der Erde umzugehen. Der Erhalt unserer Lebensbasis sowie der Schutz des Klimas, das sich rasend schnell verändert, lägen in den Händen jedes Einzelnen. Jeder habe durch sein Verhalten täglich die Möglichkeit in seinem Umfeld zum Beispiel 1 Prozent Energie, Benzin, Strom, Wasser, Umweltgifte, Verpackungsmaterialien, Müll, Fisch, Fleisch, Wut oder Zorn einzusparen. Jeder Einzelne erhielt dafür ein edles Geschenk wie zum Beispiel Respekt, Rücksicht, Menschlichkeit, Selbstbestimmung, Naturverständnis oder Nächstenliebe um nur einige zu nennen und die Gewissheit etwas getan zu haben.

Mutter Erde und die Menschen befänden sich in einer Paten- und Partnerschaft. Alles Lebensnotwendige erhält der Mensch von der Erde ohne dass diese dafür eine Gegenleistung erwarte. Dennoch glaubt Krächan, dass eine Gegenleistung des Menschen in Form des Respekts und des Dankes erforderlich und notwendig sei. Die üppigen Gaben der Natur als Selbstverständlichkeit anzusehen sei nicht nachvollziehbar. So folgte eine gemeinsame Danksagung, in der insbesondere auf das göttliche Werk des Schöpfers, das in allen Dingen existiert, hingewiesen wurde. Respekt und Dank seien unser Teil der Patenschaft, unterstrich der Künstler noch einmal.

Die Teilnehmer während des aufstellen der LichterNach der Danksagung traten die Teilnehmer in einen Raum der Stille, in dem jeder für sich seine Patenschaft für die Erde formulieren konnte. Während den anfänglichen leisen Trommeltönen hatten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, die Namen derer zu rufen, die an diesem Fest nicht dabei sein konnten. Auf diese Weise, so Krächan, wären diese Personen in den inneren Kreis des Lichtes aufgenommen. Gemeinsam ließen die Erdpaten das Lichterfest trommelnd und singend ausklingen.

In einer anschießenden Besprechung konnten Max Zagler die starken Veränderungen und die positiven und sehr hohen Boviswerte verkünden. Vor Beginn des Lichterfestes lag der mittlere Wert an allen Messpunkten zwischen 6.300 und 7.600 Bovis.

Die stärksten Veränderungen mit den höchsten Werten lagen nach dem Lichterfest in der Mitte des Eissternes mit maximal 20.000 Bovis und im Zentrum des gesamten Tropfens mit 22.000 Bovis, so Zagler.

Das Lichtermeer am Abend, von der Brücke aus gesehenDiese hohen Werte übertrafen auch die kühnsten Erwartungen. Noch Tage später konnten diese hohen Schwingungsmuster von anderen Geomanten bestätigt werden. Unter der Leitung von Max Zagler durften die Teilnehmer in einer späteren Lichtmeditation noch einmal in Gedanken zum Zentrum des Tropfens reisen.

Zagler wies darauf hin, dass wir und jeder andere auch Monate und Jahre später in Gedanken zum Mittelpunkt der höchsten Energie reisen können und so ernut Kontakt aufnehmen.

Krächan zeigte sich über diese Ergebnisse und den gesamten Verlauf des Lichterfestes sehr erfreut.

„Eine rundum gelungene und sehr erfolgreiche harmonisierende Feldveränderung mit lang anhaltender Wirkung. Mit den hier gesammelten Erfahrungen und Ergebnissen können auch andere Plätze positiv verändert werden.“

Bewusst wurde ein Flussbett für diese Aktion gewählt, denn wie aus der Quelle ein Bach und aus dem Bach ein Fluss wird, sollten die Lauterkeiten der Lichter, die Botschaft dieses ersten 1 Prozent Lichterfestes hinaus in die Welt tragen.

Ein sehr friedvolles, tiefgründiges und harmonisches Fest.

„Dank an alle Mitwirkenden und insbesondere den Platz, an dem wir dieses Lichterfest feiern durften."

 

Anmerkung der Redaktion:

Bei der Reorganisation und Neugestaltung des Archivs wurde dieser Artikel aus dem Jahre 2010 entdeckt. Warum er bisher nie veröffentlicht wurde, kann nicht mehr festgestellt werden. Da er aber von seiner Aktualität nichts verloren hat und in die jetzige Zeit sehr gut passt, erlauben wir uns diesen Artikel nun zu veröffentlichen.